Tag 2: Regulierung, Q-Day und Finance.
Mittwoch, der 17. Juni, machte aus Kommerzialisierung ein Betriebsprogramm: intelligente Regulierung, HSBCs Fall für frühe Zusammenarbeit, Photonik, KI-Konvergenz, Software, Post-Quantum-Kryptografie, Q-Day und Finance Use Cases.

Programmkarte für Tag 2
Talks und Panels stehen vor der Analyse, damit Leser Chronologie, Speaker und Moderation der Konferenz direkt nachvollziehen können.
Vollständigen Session- und Speaker-Roster für Tag 2 anzeigen
Opening talks, photonics, AI compute stack and quantum readiness
Chris Holmes, Baron Holmes of Richmond, Phil Intallura, Yuping Huang, Krysta Svore, Amir Naveh, Tom Standage, Jason Palmer.
Panels. Secure to succeed, missing middle, qubit quality and quantum-inspired strategy
Craig Farrell, Mihir Bhaskar, Pierre Desjardins, Ellen Devereux, Guillermo Albareda, Scott Buchholz, Tamzin Booth, Laveena Iyer.
Panels. Finance, life sciences, PQC, Q-Day and industrial strategy
Matus Samuel, Romi Sumaria, Regev Yativ, Dino Cataldo Dell’Accio, Joanne Miller, Kartheek Solipuram, Nicolas Gomez Iglesias, Jordi Mur-Petit, Chester Butterworth, Jørgen Ellegaard Andersen, Oscar Diez, Becky Pinkard, Ricardo LaFosse, Manfred Rieck.
Closing sessions. Europe, materials, weather, sustainable AI, policy and superintelligence
Sella Brosh, Ching-Ray Chang, Julia Lane, Aparna Prabhakar, Fern Watson, Wendy Ng, Cailin Birch, Christina Yan Zhang.
Regulierung als Marktdesign
Tag 2 begann mit Regulierung, aber nicht als enge Compliance-Frage. Es ging darum, wie der UK Quantenunternehmen halten und skalieren kann. Die Antwort lag in Prinzipien, Sandboxes, Beschaffungssignalen, Interoperabilität, verantwortlicher Innovation und glaubwürdigen Wachstumspfaden.
HSBC: beginnen vor Fehlertoleranz
Philip Intalluras HSBC-Beitrag lieferte das klarste Finance-Betriebsmodell. Ein Institut braucht Strategie, Finanzierung, Team, Geschäftsengagement, Datenidentifikation, Anbieterprüfung, Modellrisiko-Governance und einen Weg vom Experiment zum Pilot. Diese Fähigkeiten entstehen nicht über Nacht.
Das HSBC-Beispiel im algorithmischen Anleihehandel war wichtig, weil es nicht übertrieb. Es ging um marginalen kommerziellen Vorteil: Quanten-Machine-Learning für Feature-Generierung auf realen Daten und realer Hardware, verglichen mit einer klassischen Baseline.
PQC und Q-Day
Der Kern der Tagesmitte war Sicherheit. Post-Quantum-Kryptografie ist kein Zukunftsthema, sondern ein Migrationsprogramm. Daten, die heute abgefangen werden, können noch wertvoll sein, wenn spätere Quantencomputer heutige Public-Key-Verfahren brechen.

Für Finance betrifft das Datenherkunft, Beweisintegrität, Zertifikate, APIs, Mainframes, regulatorische Berichte und Kontrollketten.
Stack: Photonik, Software und KI
Photonik, Software-Abstraktion und IonQs missing middle zeigen dasselbe: Kommerzialisierung erfolgt über Infrastruktur. Unternehmen brauchen hardwareagnostische Software, Netzwerke, Fertigung, Fehlerkorrektur und gemeinsame Schnittstellen.

Finance, Energie und Schlussfolgerung
Die Finance Use Cases waren konkret: Monte Carlo, VaR, Stresstests, Derivatebewertung, Portfoliooptimierung, Liquidität und Kapital. Der richtige Start ist kein abstraktes Programm, sondern begrenzte Probleme, bei denen eine marginale Verbesserung messbar und kontrollierbar ist.
Tag 2 zeigt unmittelbare Arbeit: PQC-Migration, Modell-Governance, Datenqualität, Anbieterkompetenz, Use-Case-Auswahl und eine Compute-Strategie, die KI, HPC und Quantencomputing verbindet.
Fragen? Antworten.
Warum behandelt Tag 2 Regulierung als Marktdesign?
Die Sessions zeigen Regulierung als Instrument für Skalierung: Sandboxes, Beschaffungssignale, Interoperabilität, verantwortliche Innovation und Wege, Kapital, Talente und IP im Markt zu halten.
Warum ist die HSBC-Session für Banken zentral?
Sie zeigt, dass Banken nicht auf Fehlertoleranz warten können. Business Sponsorship, Datenzugang, Vendor-Auswahl, Pilotkontrollen und Model-Risk-Evidence müssen vorher entstehen.
Warum ist Post-Quantum-Kryptografie die unmittelbarste Aufgabe?
Harvest-now-decrypt-later macht Kryptografie-Inventar, Datenklassifizierung, Vendor Mapping und Migrationsplanung zu aktuellen Operational-Resilience-Aufgaben.
Was bedeutet Q-Day Planung praktisch?
Organisationen müssen wissen, wo Kryptografie eingesetzt wird, welche Daten langfristig sensibel bleiben, welche Anbieter Abhängigkeiten erzeugen und wie eine Migration unter Zeitdruck funktioniert.